Diese Dinge hätte ich gerne vor dem ersten Unitag gewusst

Diese Dinge hätte ich gerne vor dem ersten Unitag gewusst

Für mich und einige von euch fängt bereits diese Woche wieder die Uni an. Alle, die schon länger studieren, beschweren sich bestimmt wieder aufs Neue über die „nervigen“ Erstis. Schon in den ersten paar Tagen reden sie über die bevorstehenden Prüfungen und über die Bachelorarbeit. Sie schieben Stress ohne Ende und können an nichts anderes als an die Planung ihres Studiums denken. Zurecht? Hätte mir damals jemand am Anfang meines Studiums verraten, was eigentlich wirklich auf mich zukommt, hätte es mir die ganze Aufregung in den ersten Tagen und Wochen genommen. 

Hallo, ich heiße – bitte hier deine Matrikelnummer eingeben –

Kein Professor, kein Lehrbeauftragter und kein Hochschulmitarbeiter kennt deinen Namen. Du bist hier nur eine Nummer. Vielleicht ist das auch besser so. 😀 Lerne deine Matrikelnummer am besten gleich auswendig, denn du wirst sie häufiger brauchen, als du denkst. Egal ob für den E-Mailverkehr oder für deine Prüfungen, ohne diesen Namensersatz kommst du nicht weit.

Kontakte sind das A und O 

Welcher Professor bewertet Klausuren human oder gibt es Altklausuren zu bestimmten Modulen? Diese Fragen lassen sich am besten von Kommilitonen (=Mitstudierende – das Wort kannte ich vor dem Studium auch nicht 😀 ) aus den höheren Semestern beantworten. Im Studium kommt man ohne Kontakte nicht wirklich weit und deswegen solltest du jede Möglichkeit nutzen und neue Leute kennen lernen. Auch in deiner Vorlesung könnte neben dir jemand aus dem höheren Semester sitzen. In der Uni wird jede wertvolle Information weitergegeben. Das erspart viel Stress und man kann sich auf wichtigere Dinge im Studium, wie z.B. Partys konzentrieren. 😀

Freundschaften knüpfen

Am ersten Unitag hat man doch bedenken: Wird man schnell Anschluss und neue Freunde finden? Ja, wirst du! Vielleicht nicht gleich am ersten Tag, aber spätestens in den ersten Vorlesungen. Am Anfang ist auch sehr hilfreich auf Unipartys zu gehen oder mit einen Kommilitonen irgendwo mitzugehen. Die wenigstens Studenten kennen bereits deren Kommilitonen. Woher den auch? Die Leute kommen aus den verschiedensten Ecken und suchen genauso wie du Anschluss.
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Studierendenausweis = Geldmittel

In fast allen Universitäten ist es üblich seinen Ausweis mit Geld aufzuladen und damit im Uni-Café und der Mensa zu zahlen. Am besten solltest du dich vor dem ersten Essen informieren, wie genau das in deiner Uni abläuft.

Geld auf der Karte braucht man hauptsächlich für den Kaffee …

…Ihr könnt euch bestimmt schon denken, dass das Mensaessen nicht das Wahre vom Ei ist. 😉

Literatur nicht gleich kaufen

Viele Professoren empfehlen – oder zwingen – ihre oder weiterführende Literatur zu kaufen. Die Bücher können auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Schaut am besten in der Bibliothek nach, ob die benötigten Bücher dort vorhanden sind. Auch in Facebook  gibt es oft Verkaufsgruppen für Bücher der jeweiligen Universität. Bis jetzt habe ich mir nur ein Buch für eine Vorlesung gekauft und kaum benutzt – hätte ich mir gleich sparen können. 😀 Gesetzbücher sollten dagegen immer in der neusten Auflage gekauft werden. Auch wenn du eine Prüfung wiederholen musst, kommst du um die neueste Auflage leider nicht rum.
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Vorlesungsplätze in der Uni sind knapp 

Beliebte Vorlesungen sind besonders vor der Prüfungszeit komplett voll und manche Professoren lassen dann keinen mehr in den Raum. Blöd gelaufen! Also lieber überpünktlich anwesend sein. Vorlesungen und Seminare, die online gewählt werden müssen, sind oftmals nach wenigen Minuten ausgebucht. Auch hier muss man flink sein, außer man hat kein Problem damit einen Kurs freitagabends zu belegen. 😀

Organisation läuft über das Internet

Wenn wir schon über das Internet reden: Du kannst dich gleich daran gewöhnen, dass du die Planung deiner Vorlesungen und Prüfungen hauptsächlich online erledigen musst. Es gibt meistens mehrere Portale, die du benutzen wirst. Behalte immer die Anmeldefristen und wichtige Termine im Kopf und schaue öfters deine Studien- und Prüfungsordnung an. So bleiben dir viele Überraschungen während dem Semester erspart.

Ich hoffe, dass euch die Tipps was bringen und ihr entspannt in euer Studium starten könnt. Genießt eure Anfangszeit, denn die ersten Prüfungen und Arbeiten kommen schneller als man denkt. Wer Tipps für das Lernen im Sommer braucht, kann gerne hier vorbeischauen. Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Schwerpunkt Rechnungswesen und Controlling verlaufen wird. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. 🙂

fertig liebe gruesse